1 Million, das ist die Zahl der Arbeiter von Foxconn, Chinas grösstem Arbeitgeber und weltweit grösster IT-Hersteller, der unter anderem das iPhone für Apple oder für Dell und andere Computer-Brands Peripheriegeräte produziert.
Bis 2013 will Foxconn aber auch 1 Million Roboter “beschäftigen” – dieses Jahr sind es noch 10’000, nächstes Jahr sollen es schon 300’000 sein. Dies unter anderem, weil die Lohnkosten letztes Jahr um 30 – 40% stiegen und weiterhin 20 – 30% jährlich steigen dürften. Auch werden neue Fabriken weg von der Südküste Chinas (Shenzhen) weiter im Landesinnern aufgebaut, weil dort die Lohnkosten tiefer sind.
Bild: Gizmodo
Der Konzern hat in den vergangen Monaten wiederholt für negative Schlagzeilen gesorgt, weil sich Arbeiter aus Wohnheimen in den Tod stürzten. Mit ein Grund für die Selbstmorde bei Foxconn sei nebst den tiefen Löhnen auch die roboterhaft monotone Arbeit selbst.
In Chengdu, wo die grösste Fabrik des Konzern aufgebaut wird, sollen bis Ende Jahr 100’000 Arbeiter beschäftigt und im Endausbau 300’000 Arbeitsplätze realisiert sein, was in etwa der Einwohnerzahl von Basel und Bern zusammen entspricht!
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