Nachdem Sir Martin Sorrell – Chef von WPP und damit auch von Y&R und Futurecom – schon vor ziemlich genau einem Jahr die Liebe zu Google und Facebook teilweise aufgeküdigt hatte, hat er nun in einem Interview mit der Financial Times erklärt, weshalb er und die Werbe- sowie Content-Branche allgemein in Apple einen Frenemy (“Freund-Feind”) sehen. Die Hoffnungen der Verlage, die vor allem im iPad die Rettung suchten, hätten sich in den letzten Wochen und Monaten verflüchtigt oder zumindest die Romanze sich abgekühlt.
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Auch mache es das geschlossenene System Werbern und Werbetreibenden schwierig, mit Apple zusammenzuarbeiten. Sir Martin bezeichnet Google inzwischen als “a friendlier frenemy”. Auf Google buchen die WPP-Companies pro Jahr Werbung für über eine Milliarde Dollar und sind damit der grösste Player im Bereich des Suchmaschinen-Marketings.