Das HTC Trophy 7 ist ein tolles Gerät und einmal in Betrieb genommen, nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. Die folgenden sieben Gründe zeigen auf, weshalb das Windows Phone 7 ein super Smartphone und keinesfalls altmodisch, unattraktiv oder sogar abzuschreiben ist.
(Quelle: Windows Phone Thoughts)
Responsives GUI: Es muss gesagt werden – die Bedienung des Windows Phone 7 macht einfach Spass. Die Oberfläche reagiert sehr schnell und ist intuitiv. Per Start-Button kommt man jederzeit – auch wenn gerade eine rechenintensive Anwendung läuft – zurück auf den Startscreen mit den individuell anpassbaren Live Tiles. Das GUI ist alles in allem sehr konsequent und einheitlich aufgebaut, und die Navigation durch die verschiedenen Phone- und Applikationsebenen fällt leicht. Auf den vorherigen Screen kommt man immer schnell via Zurück-Button – nicht wie bei anderen Geräten, wo man mal oben im Screen und mal unten auf den (einzigen) Button drücken muss.
OneNote überall: OneNote macht seinem Namen alle Ehre – einmal auf den Sync-Button gedrückt, werden die Notizen automatisch mit Microsofts Online-Storage, Windows Live SkyDrive, synchronisiert. Öffnet man von einem PC aus dann das OneNote Notizbuch direkt aus SkyDrive, hat man ebenfalls Zugriff auf das Notizbuch und kann seine Notizen zentral abspeichern und updaten. Per Single-Mouse-Click von Zuhause aus kurz OneNote starten, seine Einkaufsliste ergänzen (ohne den Save-Button zu klicken), anschliessend aus dem Haus rennen und noch kurz vor 23 Uhr die letzten Einkäufe erledigen, in dem man auf dem WP7 die automatisch synchronisierte Einkaufsliste öffnet, wird dadurch ein Kinderspiel.
I’ll be late Button: SMS zu schreiben während dem Autofahren ist bekanntlich verboten. Deshalb kann man mit einem Daumendruck auf den I’ll-be-late-Button ein E-Mail mit dem vordefinierten Text «I’ll be late, but I’m on my way. See you soon.» an die anderen Meeting-Teilnehmer senden. Dies bedeutet mehr Sicherheit im Strassenverkehr und weniger Ärger im Büro.
Sprachsteuerung: Mit den ÖV unterwegs, tausende Apps installiert und keine Lust durch die lange Programm-Liste zu scrollen? Einfach drei Sekunden auf den Start-Button drücken, «Open SWISS» reinsprechen et voilà – wie von Geisterhand öffnet sich die Applikation. Funktioniert übrigens auch mit SBB Mobile oder um Steve Ballmer anzurufen («Call Steve Ballmer»).
Bing Maps: Die mitgelieferte Kartenapplikation Bing Maps läuft flüssiger als Pendants von anderen Herstellern (z.B. Google). Tipp des Tages: Auch Schweizer Routenbeschreibungsfunktionen sind vorhanden – sofern man die «Browser- und Suchsprache» in den Einstellungen auf «Deutsch (Deutschland)» setzt und nicht auf «Deutsch (Schweiz)». Die lokale Bing-Suche nach schweizer Geschäften und Adressen soll bis Ende Jahr nachgereicht werden, gemäss Aussage von Steve Ballmer vom 16.02.2011.
Internet Explorer: Weshalb eine App installieren, wenn man sich die Informationen doch gratis und vollständig via Website beschaffen kann? Das Surfen mit dem mitgelieferten Internet Explorer 7 verläuft sehr flüssig und macht Spass – wie man es sich halt vom Surfen gewohnt ist.
Cloud (aka Windows Live): Zugegeben, als Nicht-Exchange-User ist es etwas kompliziert, erstmalig seine privaten Kontakt- und Kalenderdaten aus einem lokalen Outlook.PST-File in die Cloud – Windows Live Hotmail – zu kopieren (mittels Outlook Hotmail Connector jedoch einfacher als manche einem weissmachen wollen). Sind die Daten jedoch einmal in der Cloud bei Windows Live, geht die Synchronisierung der Daten anschliessend jedoch problemlos und automatisch über die Bühne. Und ganz nebenbei hat man auch noch ein privates Webmail, -calendar und -contacts eingerichtet. Hat man sich erst einmal bei Windows Live eingerichtet, kann und will man nicht mehr ohne sein.
Windows Phone 7 – es ist ein gutes Mobile-Betriebssystem, welches viele einzigartige Features bietet und nahtlos in das Microsoft-Produktportfolio integriert ist. «Aber Copy-Paste fehlt!», mögen sich manche momentan (noch) denken. Ich denke, dass man sich auf jene grossartigen Funktionen konzentrieren sollte, die es bereits gibt. Es sei denn, man will sie gar nicht sehen.