Gemäss einer Studie von Compete erreichte bing, die Suchmaschine von Microsoft, in den USA einen Marktanteil von knapp 30%. Dabei entfallen je eine Hälfte der Suchanfragen auf bing selbst und auf Yahoo, das seit August 2010 auch die Suchtechnologie von Microsoft einsetzt. Damit verdreifachte Microsoft seinen Anteil am Suchmaschinen-Kuchen innerhalb eines Jahres (Nov 2009 – Nov 2010) – Google hingegen verlor 7% und belegt aber immer noch gut 66%.
Auch bezüglich Features liefern sich die beiden Suchmaschinen-Giganten ein heftiges Duell: Im Herbst haben beide mit nur einem Tag Unterschied eine lokale Suche eingeführt, die die Resultate ortsbezogen auf einer Karte einzeichnet. Oder Google hat auch die benutzerfreundliche “endlose Resultatseite” der Bildersuche von bing übernommen und den Suchalgorithmus so überarbeitet, dass kleine, nutzlose Bildchen ausgefiltert und als erste Resultate vor allem grössere Bilder geliefert werden.
In Europa und speziell auch in kleineren Märkten wie der Schweiz spielt bing aber noch keine wesentliche Rolle; dies weil zum Teil Datenmaterial nur spärlich vorhanden ist oder diese ergänzenden Features gar nicht angeboten werden. Teilweise hilft da ein Wechsel zur US-Version.