Mit dem PlayBook präsentiert RIM (Research In Motion) einen Tablet-PC, der klar dem iPad Konkurrenz machen soll. Obwohl mit 12 Millionen verkauften Exemplaren im letzten Quartal ein neuer Rekord erreicht werden konnte, hat das Blackberry als Wanna-have-Gadget der Teppich-Etage so langsam an Sexyness verloren: “They want to see full documents”. Da Blackberry in vielen grossen Unternehmen bereits etabliert ist, dürfte wohl auch das PlayBook die Hürden interner IT-Abteilungen mit Leichtigkeit überspringen.
Ausgestattet ist das Playbook mit zwei Kameras für Videokonferenzen (3 & 5 Megapixel), einem Display mit 1024 x 600 Pixeln und einem Dual-Core-Prozessor, der Multitasking und das Abspielen von FullHD-Videos (1080p) erlauben soll. Das Tablet unterstützt sowohl Adobe Flash als auch HTML5 – damit sind die Attribute “flash-loving” und “umcompromised browsing”, wie sie z.B. auch in diesem Movie auf YouTube erwähnt werden, als klarer Seitenhieb gegen Apple zu verstehen.
Mit einem eigenen App-Store (der App World) sowie In-App-Werbe- und Bezahl-Services rüstet sich der Kanadische Handy-Hersteller für neue Zielgruppen, ohne dank Sicherheits-/Enterprise-Management-Merkmalen die angestammten Gefilde verlassen zu wollen.
Das Device soll ab Anfang 2011 in den Handel kommen; erst nur mit WLAN, dann in einer kombinierten 3G/4G/WLAN-Version.