Google wurde bereits als potentieller Käufer von Twitter, Facebook und weiteren Social Networks verschrien. Doch der Such-Gigant aus Mountain View bastelt lieber selber gleich ein eigenes Social Network.
Gestern stellte Google sein neues Produkt namens Google Buzz vor. Dieses ist in Gmail integriert und verwendet auch gleich die bestehenden Informationen und Kontakte zur Profilerstellung.
Es sei erwähnt, dass Google bereits im Jahre 2004 (Facebook wurde im selben Jahr gegründet) mit Orkut die ersten Schritte im Bereich Social Networks wagte. Dieser Versuch blieb bis anhin mehr oder weniger erfolglos.
Für Google macht es durchaus Sinn, stärker in den Bereich der sozialen Plattformen vorzudringen. Leider kann Buzz jedoch nicht gänzlich überzeugen. So ist die Benutzerführung nicht wirklich intuitiv und auch die Verknüpfung von Email und Micro-Messages scheint unvorteilhaft zu sein. Mit Buzz erhalte ich nichts, was ich nicht bereits auf anderen Plattformen habe, daher bleibt es leider beim Me-too-Produkt.