
Wer nicht einfach nur zum Vergnügen twittert, sondern eine kommunikative oder gar kommerzielle Absicht damit verfolgt, tut gut daran, sich über seine Tweet-Frequenz Gedanken zu machen. Zu selten ist bei Twitter nämlich genau so schädlich wie zu oft – wie das Beispiel der NZZ zeigt. Denn ein Twitter-User, der so intensiv publiziert, dass seine Tweets alle anderen verdrängen, wird von seinen Followers ganz schnell wieder gelöscht. Die NZZ wäre sicher gut beraten, wenn sie nur die Breaking News auf Twitter publizieren würde – für den News-Junkie gibt es ja das umfassende Angebote an RSS-Feeds der NZZ. Und dreimal derselbe Tweet innert 15 Minuten (“Bundesrat und Parlament büssen an Vertrauen ein”) grenzt schon an Twitter-Spam.
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