Wer wüsste es besser als wir Frog Blogger: Mit einem Blog berühmt zu werden ist durchaus möglich (das Frog Blog gehört neuerdings zu den 200 besten Websites der Schweiz), aber mit gutem Content gutes Geld zu verdienen hat bisher noch fast niemand geschafft. Das liegt aber nur teilweise an der fehlenden Zahlungsbereitschaft der Leser, sondern an der fehlenden Möglichkeit, einfach einen Kleinstbetrag an den Autor eines Blog-Artikels zu überweisen (Micropayment hiesst das Stichwort).
Mit Flattr könnte sich das nun ändern. Das Online-Zahlungssytem basiert auf einem Prinzip des Web 2.0, das wir alle kennen: dem Bewerten von Artikeln per Mausklick. Ist ein Blog bei Flattr registriert, dann wirkt sich eine positive Bewertung auch monetär aus, weil das Blog bei der nächsten Auszahlungsrunde einen kleinen Betrag überwiesen bekommt. Wieviel das ist, hängt von zwei Dingen ab: Erstens von der Höhe des Gesamtbetrags, den ein Flattr-Mitglied pro Monat für seinen Internet-Konsum zu zahlen bereit ist (Flat Rate), und zweitens von der Anzahl der positiven Bewertungen, die er in diesem Monat vergeben hat.
Frog Blog Rating: Flattr hat Potential. Das Prinzip ist bestechend einfach, und dass man guten Content mit monetären Anreizen fördert, kommt sowohl den Content-Produzenten als auch den Content-Konsumenten zugute. Wenn sich die Medienbranche zusammenraufen und Flattr (oder ein vergleichbares System) unterstützen würde, könnte das ein Ausweg aus der aktuellen Krise sein.