Was es bedeutet, wenn Printmedien, die bereits unter der Verschiebung des Medienkonsums ins Internet leiden, zusätzlich durch eine Wirtschaftskrise gebeutelt werden, zeigt dieses Video am Beispiel der Rocky Mountain News sehr eindrücklich.
Die Form der Verarbeitung mag sehr amerikanisch sein - das Phänomen selbst ist es nicht. Nicht von ungefähr schrieb die NZZ am 21. Februar 2009 unter dem Titel "Der Untergang der alten Medien-Schweiz":
"Die klassischen Erwerbsmöglichkeiten der Medienhäuser scheinen höchst gefährdet. [...] Was man aus ökonomischer Sicht als Verdrängungswettbewerb bezeichnen kann, bedeutet in pulizistischer Hinsicht: schmalbrüstige Redaktionen [...] Die Gefahr schrumpfender publizistischer Kompetenz kontrastiert scharf mit den wachsenden Ansprüchen der Gesellschaft, die auf die Vermittlung von komplexem Wissen angewiesen wäre."
Den ganzen - sehr lesenswerten - Artikel finden Sie hier.