Der Londoner Schüler Matthew Robson, der wie speziell vermerkt wird 15 Jahre und 7 Monate alt ist - und 7 Monate machen da schon noch einen Unterschied - hat bei seinem Praktikum für Morgan Stanley die Erfahrungen und Einschätzungen von sich und seinen Kollegen in einem Report festgehalten. Morgan Stanley hat den Bericht nun publiziert und darauf 5 bis 6 Mal mehr Response erhalten als auf Reports von “gestandenen” Analysten. Dies wohl, weil damit ein “Direktbetroffener” Einschätzungen seiner eigenen medialen Gegenwart und Zukunft abgibt und nicht wie üblich bei den Analysten, von aussen die Materie betrachtet wird.
Wohlbemerkt, viel wirklich Neues ist da nicht dabei, aber wohl das erste Mal, dass man dies so klar auch von einer Institution wie Morgan Stanley lesen kann:
“No teenager that I know of regularly reads a newspaper […] while they could watch the news summarised on the internet or on TV.
The only newspapers that are read are tabloids […] mainly because of cost.”
Wo hingegen auch Fernsehen nicht mehr zwingend am TV konsumiert wird, weil die Alternativen im Internet oder z.B. BBCs iPlayer das Programm ohne Werbeunterbrechungen und nach Bedarf anbieten.
Während Plattformen wie Facebook rege genutzt werden, hat sich bei der Nutzung von Twitter die Euphorie schnell gelegt, weil damit die Credits ihrer Handy-Abos dezimiert werden und dann doch niemand die Tweets liest.
Zusammenfassend lässt sich für die Teenager sagen: Gratis, falls notwendig auch illegal, on demand und am liebsten ohne plumpe oder nervende Werbung.
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