
Es war ja eigentlich abzusehen: In ca. 3 Jahren gehen uns die IP Adressen aus. Der aktuelle IPv4 Standard lässt gerade mal läppische 4 Milliarden Kombinationen zu.
Und dann? Dann kommt IPv6, mit mehreren Billionen Möglichkeiten. Das dauert aber noch. Und was machen wir in der Zwischenzeit? Richtig: wir handeln mit dem knappen Gut “IP Adressen”. Im Kern ist der Vorschlag sinnvoll, und wie das genau funktionieren könnte, erklärt uns Benjamin Edelmann hier.
Aber das lässt natürlich auch die Fantasie blühen: Man könnte zum Beispiel IP Adressen verleasen, die Leasingverträge dann zu Wertpapieren bündeln, diese Wertpapiere weiterverkaufen usw. usw. Dann merken wir, dass die Leasingnehmer ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können – und in spätestens 7 Jahren haben wir dann die nächste Wirtschaftskrise. Die nennen wir dann IP-Krise, und da wir uns an die hohen Milliardenbeträge mittlerweile gewöhnt haben, kommen wir dann Allen, die auf wertlosen IP Leasing Verträgen sitzen, zu Hilfe – mit Trillionen … IP Adressen.