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Andreas Widmer
CEO Y&R Gruppe

Advico Y&R, Futurecom AG & Wunderman

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  • Happy Birthday und die 10-jährige Geschichte von Google

    Internet und Google, diese Begriffe sind heute nicht mehr voneinander zu trennen. Im Akkord stellt der Konzern aus Kalifornien neue Produkte vor, zuletzt seinen eigenen Internet-Browser "Chrome". Vor zehn Jahren, am 7. September 1998, legten Larry Page und Sergey Brin mit der Gründung von Google Inc. den Grundstein für den heutigen Erfolg.

    Google
    Bild: Google Startseite von 1998

    Der Unternehmensname Google geht auf das Wort Googol zurück, dass der US-Mathematiker Edward Kasner erstmals 1940 verwendete. Es ist die Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100 – eine 1 mit 100 Nullen. Der Name sollte für die immense Menge an Wissen stehen, die das Internet beherbergt.

    Große Zuneigung war es nicht, die Page und Brin, beide Jahrgang 1973, anfangs verband. Als sich die Informatik-Doktoranden 1995 an die Elite-Universität Stanford kennenlernten, stritten sie über fast jedes Thema. Eins schweißte sie aber zusammen - die Frage, wie man in einem Datenberg wie dem Internet relevante Informationen findet. In einem Projekt entwarfen sie eine Suchmaschine, deren Konzept Google zugrunde liegt. Die Kern-Idee: Je öfter per Hyperlink auf eine Website verwiesen wird, desto wichtiger muss sie sein. Das zu messen, war eine komplexe Aufgabe - Page und Brin meisterten sie als erste.

    larry sergey 
    Bild: Larry Page und Sergey Brin

    Nach einer Testphase an der Uni wagten die beiden den Sprung in die weite Internet-Welt. Mit 1,1 Millionen Dollar Risikokapital im Rücken gründeten sie eine Firma und zogen in eine Garage in Menlo Park, Kalifornien. Wie gut ihre Arbeit war, zeigte sich bald: Zwei Jahre später war Google die führende Suchmaschine im rasant wachsenden Internet, nicht zuletzt dank einer Kooperation mit AOL.

    google garage 
    Bild: Die Garage von Google in Kalifornien

    Page und Brin standen jedoch vor einem Problem, an dem schon viele Internet-Gründer gescheitert sind: Wie macht man aus den zahlreichen Nutzern Geld? Die ebenso simple wie clevere Antwort: Indem man Kleinanzeigen verkauft, die genau in den Kontext der Suchbegriffe passen. Über das System AdWords können Werbende festlegen, bei welchen Begriffen ihre Werbung erscheinen soll. Der Preis wird über ein Auktionsverfahren ermittelt. Zahlen müssen sie nur, wenn der Nutzer auch klickt.

    Hohe Reichweite plus geschickte Vermarktung von Werbung auf der eigenen Seite wie auch bei Partnern - das war die Erfolgsformel. Die sprudelnden Gewinne investierte Google zu einem guten Teil in Zukäufe und die eigenen Ingenieure. Erst so konnte das Unternehmen Produkt nach Produkt auf den Markt bringen und zum allumfassenden Internet-Konzern werden, der dem Windows-Riesen Microsoft den Rang streitig macht. Doch die Produktvielfalt schlägt sich bisher nicht in der Bilanz nieder: 2007 stammten rund 96 Prozent des Umsatzes von 16,6 Milliarden Dollar aus der Suchmaschinen-Werbung.

    Ob mit dem teuer gekauften Videoportal YouTube, der Handy-Plattform Android oder dem in den USA getesteten System für Fernseh- und Radiowerbung: Google will überall eine Rolle spielen, wo es um die Verarbeitung von Informationen geht - und möglichst bald auch daran mitverdienen.

    Frog-Blog wünscht Happy Birthday und sagt Danke Larry und Sergey.

    Eingetragen 08.09.2008, 13:10 Uhr von Sacha Goldstein mit 5 Kommentar(en)
  • Flachster LCD und grösster Plasma vorgestellt

    Die Internationale Funkaustellung (IFA) in Berlin ist immer auch eine Show der Superlative. Gleich zwei Extreme wurden am Freitag präsentiert: Während Panasonic den mit einer Bildschirmdiagonale von 3,8 Metern weltgrößten Full-HD-Plasma-Fernseher der Welt vorstellte, zeigte Sony den mit nur 9,9 Millimetern flachsten LCD der Welt.

    sony

    Das nur noch 9,9 Millimeter "dicke" Gerät soll im Dezember in Europa in den Handel kommen. Über eine zusätzliche Media-Box sollen die "Bravia"-Fernseher zudem künftig drahtlos auf Inhalte in HD-Qualität zugreifen können.

    Satte 3,8 Meter Bildschirmdiagonale bei Panasonic
    Konkurrent Panasonic präsentierte auf der IFA hingegen den weltgrößten Full-HD-Plasma-Bildschirm mit einer Diagonale von 150 Zoll (3,8 Meter).

    ces_panasonic_150inch

    Für den breiten Markt zeigte Panasonic den ersten ultradünnen 58-Zoll-Fernseher (1,5 Meter) mit einer Dicke von nur 24,7 Millimetern. Die Stromaufnahme sei bei den neuen Modellen halbiert worden.

    Um sich einen Weg zum Massenmarkt zu erschließen, setzt man bei Panasonic zudem auf IPTV, also Fernsehen über das Internet. "Derzeitige Möglichkeiten, Internet-Inhalte über Spielekonsolen, Settop-Boxen und Media-Center auf den Fernseher zu bringen, sind bislang nicht gerade sehr benutzerfreundlich gewesen", sagte Fabien Roth, Manager der TV-Gruppe von Panasonic. Der "Viera cast" bringe IPTV und Video-on-Demand kostenlos und ohne Zusatzgeräte auf den Fernseher. Per Knopfdruck soll der Zugriff auf Web-Inhalte wie die Video-Plattform YouTube, den Bilderdienst Picasa, eine Wettervorschau oder Finanznachrichten der amerikanischen Agentur Bloomberg möglich sein. Erforderlich sei lediglich eine Internet-Verbindung. Als Premium-Partner wird der TV-Sender Eurosport insgesamt 500 Videos in hoher Auflösung (HD) in fünf Sprachen anbieten. Die "Viera cast"-Fernseher sollen ab Frühjahr 2009 auf den Markt kommen.

    Frog-Blog meint: Grösser, dünner, besser und schneller ist ja toll! Jedoch wie bringe ich so einen TV in meine Wohnung?

    Eingetragen 08.09.2008, 09:42 Uhr von Sacha Goldstein mit 0 Kommentaren