Wie schlägt man aus den schlechten Gewohnheiten des Menschen Kapital? Man nutzt sie für Werbezwecke. Wir tratschen zuviel? Machen wir Viralmarketing draus. Wir hängen zuviel vor der Glotze? Fernsehwerbung! Wir bewegen uns zu wenig? Werbung im Tram und auf Megaposters!
Wir rauchen zu viel? Werbung auf neuartigen Aschenbechern! Rein formal wohl vom Urimat inspiriert, sorgt die Kombination aus futuristischem Aschenbecher und Farbbildschirm (mit News, Wetter, Sportergebnissen und natürlich Werbung) in Brüssel für saubere Strassen - und bereichert die Branche um ein weiteres neudeutsches Fachwort: Ashvertising.
Nein, das ist kein E-Paper, sondern eine raffinierte Projektion von digitalen Inhalten auf analoges Papier - aufwändig, aber schön, und ohne jegliche technische Kenntnisse bedienbar. Das Buch ist mit Tags versehen, die eine Scan-Einheit einliest und so die Projektion steuert, damit zu jeder Buchseite das richtige Video über den Beamer läuft. Ein Hingucker und Hingreifer für Messen, Museen, Hotel-Lobbies, Empfangsbereiche oder POS im gehobenen Preissegment. Mehr bei Das Lebende Buch.
(via Heureka! Blog)
Nachdem mit dem Ausscheiden der Schweizer Nati der eine oder andere nun nicht wissen dürfte, was er mit der plötzlichen Freizeit anfangen könnte, hier ein kurzweiliger Linktipp: Die Familien-Netzwerk-Site myHeritage bietet u.a. auch eine Online-Gesichtserkennungs-Applikation an, mit der man relativ einfach Ähnlichkeiten mit Prominenten berechnen kann (nachdem ich selbst mit Kathleen Turner verglichen worden bin, hier das Beispiel Köbi Kuhn). Das Erstaunliche daran: nach dem Test-Upload eines Bildes von Arnold Schwarzenegger wurde dem Governator tatsächlich eine Ähnlichkeit mit Arnold beschieden... ;-) Link
Die Art und Weise, wie Menschen mit Computern interagieren (Human Computer Interaction HCI), verändert sich laufend. Aber dass so viele Science-Fiction-Szenarios plötzlich realisierbar werden, ist ein Trend der letzten ein, zwei Jahre. Und das iPhone ist nur die Spitze des Eisbergs.
Auch elektronische Musikinstrumente sind nichts anderes als Computer, und in diesem Sektor lassen sich in letzter Zeit ebenfalls einige innovative Ansätze feststellen. Einer davon heisst Tenori-on, wurde von Yamaha in Zusammenarbeit mit Toshio Iwai entwickelt und ist auf den ersten Blick eine visuell ansprechende Kombination aus Sequencer/Arpeggiator und Lichtorgel mit 16 x 16 LEDs, die zugleich Tasten sind. In richtigen Händen wird das Tenori-on allerdings zu einem audiovisuellen Spektakel - hier wird gezeigt, wie man es macht.
Andere interessante Ansätze: