Soeben ist die Session "Integrating Media in Silverlight 2" zu Ende gegangen. Hier ein kurzes Fazit.
Das Video Treatment ist insgesamt nochmals deutlich verbessert worden. Es können äusserst komfortabel Effekte zu den einzelnen Video-Fenstern hinzugefügt werden: Transparenzen, überlagernde Elemente, Multi-Window-Viewing sowie ein paar weitere, eher spielerische Effekte.
Zusätzlich enthält Silverlight jetzt die Möglichkeit, Content zu schützen. Stichwort DRM.
WPF stellt für mich bezüglich der Ressourcenausnützung eine kleine Sensation dar. WPF, sozusagen der full-fledged grosse Client Bruder von Silverlight, ist in der Lage, ressourcenhungrige Grafikberechnungen auf den Grafikchip auszulagern. So bleibt die CPU selbst bei äusserst aufwändig zu berechnenden Effekten stets in der Lage, weitere Operationen zu durchzuführen. Wer schon einmal Videos bearbeitet hat, wird das zu schätzen wissen.
Fazit: Video im Web ist nicht mehr der kleine Kasten, in dem ein verpixeltes Filmchen läuft. Saubere, dank adaptivem Streaming (siehe Beitrag von gestern) unterbrechungsfreie HD-Übertragungen sind die Zukunft. On Demand und mit allem Komfort, den heute z.B. ein DVD Player bietet: spulen, anhalten, Kapitel anwählen usw. usw.
Und einen ersten Eindruck dieser neuen Video-Welt im Web werden die Olympischen Spiele aus Peking vermitteln. In Partnerschaft mit NBC wird Microsoft eine noch nie zuvor gesehene mediale Begleitung der Spiele im Web anbieten - auf Basis von Silverlight.