Zehn Millionen Fotos des legendären US-Magazins "LIVE" werden in Zusammenarbeit mit Google frei zugänglich ins Internet gestellt. Das gab der Medienkonzern Time am Dienstag in New York bekannt. Mit dabei sind neben Foto-Raritäten von Marilyn Monroe und John F. Kennedy bis hin zu Barack Obama und Hillary Clinton auch Aufnahmen, die noch aus der Zeit vor der Magazingründung stammen.
Rund 70 Jahre lang konzentrierte sich das Life-Magazin nur auf eine Sache, nämlich auf die Macht der Fotografie als Instrument zum Geschichten erzählen", erklärt Life-Präsident Andy Blau. Mit der aktuellen Online-Veröffentlichung wolle man nun auch einem breiteren Publikum die Möglichkeit einräumen, die "unbeschreibliche Tiefe und bedeutende Größe" des eigenen Fotoarchivs erleben zu können.
Der Zugriff auf die zehn Millionen Fotos, die bis ins Jahr 1860 zurückreichen, soll sukzessive in den kommenden Wochen gewährleistet werden. Derzeit seien erst etwa 20 Prozent des gesamten Life-Archivbestandes online.
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