Die Internationale Funkaustellung (IFA) in Berlin ist immer auch eine Show der Superlative. Gleich zwei Extreme wurden am Freitag präsentiert: Während Panasonic den mit einer Bildschirmdiagonale von 3,8 Metern weltgrößten Full-HD-Plasma-Fernseher der Welt vorstellte, zeigte Sony den mit nur 9,9 Millimetern flachsten LCD der Welt.
Das nur noch 9,9 Millimeter "dicke" Gerät soll im Dezember in Europa in den Handel kommen. Über eine zusätzliche Media-Box sollen die "Bravia"-Fernseher zudem künftig drahtlos auf Inhalte in HD-Qualität zugreifen können.
Satte 3,8 Meter Bildschirmdiagonale bei Panasonic
Konkurrent Panasonic präsentierte auf der IFA hingegen den weltgrößten Full-HD-Plasma-Bildschirm mit einer Diagonale von 150 Zoll (3,8 Meter).
Für den breiten Markt zeigte Panasonic den ersten ultradünnen 58-Zoll-Fernseher (1,5 Meter) mit einer Dicke von nur 24,7 Millimetern. Die Stromaufnahme sei bei den neuen Modellen halbiert worden.
Um sich einen Weg zum Massenmarkt zu erschließen, setzt man bei Panasonic zudem auf IPTV, also Fernsehen über das Internet. "Derzeitige Möglichkeiten, Internet-Inhalte über Spielekonsolen, Settop-Boxen und Media-Center auf den Fernseher zu bringen, sind bislang nicht gerade sehr benutzerfreundlich gewesen", sagte Fabien Roth, Manager der TV-Gruppe von Panasonic. Der "Viera cast" bringe IPTV und Video-on-Demand kostenlos und ohne Zusatzgeräte auf den Fernseher. Per Knopfdruck soll der Zugriff auf Web-Inhalte wie die Video-Plattform YouTube, den Bilderdienst Picasa, eine Wettervorschau oder Finanznachrichten der amerikanischen Agentur Bloomberg möglich sein. Erforderlich sei lediglich eine Internet-Verbindung. Als Premium-Partner wird der TV-Sender Eurosport insgesamt 500 Videos in hoher Auflösung (HD) in fünf Sprachen anbieten. Die "Viera cast"-Fernseher sollen ab Frühjahr 2009 auf den Markt kommen.
Frog-Blog meint: Grösser, dünner, besser und schneller ist ja toll! Jedoch wie bringe ich so einen TV in meine Wohnung?