Es ist schon erstaunlich, wie Apple es geschafft hat, einen riesigen Hype um ein Produkt zu erzeugen, das in einigen entscheidenden Punkten ganz offensichtlich nicht State of the Art ist. Oder um es direkter zu formulieren: Dem iPhone fehlen mit UMTS, GPS und Exchange-Kompatibilität drei ganz entscheidende Leistungsmerkmale moderner Smart Phones. Aber die Ästhetik und das Bedienungskonzept von Apples neustem Gadget konnten trotzdem so viele Konsumenten überzeugen, dass die Nachfrage lange Zeit grösser war als das Angebot.
An der World Wide Developer Conference (WWDC) in San Francisco hat Steve Jobs nun die zweite iPhone-Generation vorgestellt. Sowohl die Hardware als auch die Software bietet nun genau das, was man eigentlich von Anfang an hätte erwarten dürfen. Heutige iPhone-Besitzer mag das schmerzen; für die Zukunft hat Apple damit aber ein Angebot, an dem es kaum noch etwas auszusetzen gibt - ausser vielleicht die restriktive Verkaufspolitik, welche viele Konsumenten zwingt, ihr eigenes Mobiltelefon zu hacken.
Frog-Blog Rating: Wer kann da noch widerstehen - zumal das neue iPhone auch noch deutlich günstiger werden soll...