Sie haben gerade das Dossier eines Stellenbewerbers erhalten, einen neuen Kunden getroffen oder ein Blind Date vereinbart. Was tun Sie als nächstes? Richtig: Sie googeln diese Person. Und wenn Sie noch schneller zu noch mehr Informationen kommen wollen, dann benutzen Sie statt www.google.ch ganz einfach www.yasni.ch:
"yasni ist eine Personensuchmaschine, die alle öffentlich verfügbaren Informationen und Suchergebnisse zu einem Namen auf nur einer Website anzeigt. Egal ob Texte, Bilder oder sonstige Daten, egal ob Medienberichte, Netzwerk-Profile oder Forenbeiträge.
Aber yasni ist noch mehr: Jeder kann für sich, seine Freunde oder Bekannten die Suchergebnisse, individuelle Weblinks oder Tags zu einem persönlichen Personen-Profil zuordnen, die auch wirklich zu dieser Person gehören. Denn die meisten Namen gehören zu mehreren verschiedenen Personen und wer will schon mit unseriösen Namensvettern in Verbindung gebracht werden?"
Der obige Text erklärt nicht nur, was Yasni kann, sondern gibt auch sehr schön die Argumentationsweise der Betreiber wieder. Für sie ist nicht die Menge an persönlichen Daten im Internet das eigentliche Problem, sondern die Gefahr, dass sie mit falschen Personen in Verbindung gebracht werden. Und um dies wirkungsvoll zu verhindern sollten Sie am besten gleich ein Yasni-Profil eröffnen und alle Treffer, die wirklich mit Ihnen zu tun haben, manuell diesem Profil zuordnen.
Sollten Sie das tatsächlich? Falls Sie Datenschutz für ein überholtes Konzept halten, dann ja. Andernfalls würde ich mich hüten, die maschinell erstellten Personendaten durch Handarbeit zu veredeln und damit die letzten Reste an Privatsphäre preiszugeben. Denn sonst ist Ihr nächstes Blind Date alles andere als ein Blind Date!