(c) NY Times
Weil wir alle - schliesslich sind wir ja nicht eitel - selbstverständlich noch nie in unserem Leben Egosurfing betrieben haben, können wir ebenso selbstverständlich auch nicht wissen, dass Personen mit dem selben Namen (eben sog. Googlegängers) unser digitales Resultate-Bild gehörig verfälschen können. Die Schriftstellerin Angela Shelton (2.v.r.) hat nun aber genau das getan und sich auf die Suche nach Angela Sheltons (1.v.r. und 1. bis 7.v.l.) gemacht: In ihrem kürzlich veröffentlichten Buch "Finding Angela Shelton" hat sie aus Egosurfing quasi Egowriting gemacht und sich auf die Suche nach ihren Doppel- resp. Googlegängerinnen gemacht.
Nicht minder spannende Einsichten liefert uns die New York Times in ihrem lesenswerten Artikel rund um Personen mit den selben Namen. Damit wissen wir jetzt u.a. endlich, dass es eine wissenschaftliche Erklärung für die Suche nach Namensvettern gibt:
Social science, it turns out, has an answer. It is because human beings are unconsciously drawn to people and things that remind us of ourselves.
Und damit können wir in Zukunft endlich völlig gelassen dazu stehen, dass wir nach uns selbst gegoogelt haben. :-)
Zum Artikel geht's hier lang.