Dieser Blog

Suche

iPhone App

Kalender der Einträge

<September 2007>
MoDiMiDoFrSaSo
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
1234567

News

Liebe Blog-Leser

Wir freuen uns, den Futurecom Blog präsentieren zu dürfen. Viel Spass bei der Lektüre der Beiträge rund um das Geschehen in der digitalen und analogen Welt.
"Sachdienliche" Kommentare sind jederzeit willkommen.
Abonnieren Sie sich den Frog-Blog als RSS-Feed und bleiben Sie informiert!

Andreas Widmer
CEO Y&R Gruppe

Advico Y&R, Futurecom AG & Wunderman

Register | Sign in

Syndikation

Diverses





  • bloggerei.de
  • Blog Verzeichnis



  • Gibst du mir dein Filmchen?

    Die US-Agentur Rattle hat sich für die neue Kampagne der Freizeitkleidermarke Kittery Trading Post etwas nicht wirklich Überraschendes, aber doch Neues ausgedacht.

    Normalerweise werden bei Werbeaktionen mit user-generated Content die Konsumenten dazu aufgefordert, eigene Beiträge zu liefern, die dann in der einen oder anderen Form in die Kampagne eingebaut werden. Rattle hat nun genau das Gegenteil getan: Die Agentur hat sich auf den Online-Videoplattformen rumgeschaut und hat Videos rausgepickt, die den Lebensstil und die Philosophie von KTP wiedergeben. Die Texter der Agentur haben lediglich ein paar Copylines in die Filmchen eingebaut, und schon stand die neue KTP Spot-Kampagne mit den Online-Videos, die jetzt natürlich im TV laufen - oder wie hier wieder auf YouTube:

    Angeblich soll das Schwierigste an der Kampagne das Zurückverfolgen der Anfangsquelle der Filmchen gewesen sein. Weil auf den Online-Videoplattformen die Filme sehr oft kopiert und wieder gepostet werden, war es sehr schwierig herauszufinden, wer den Beitrag als erster ins Netz gestellt hat – und ob dieser Erste auch wirklich der rechtmässige Urheber der Videos war.

    Eingetragen 26.09.2007, 14:12 Uhr von Ivan Kellenberger mit 0 Kommentaren
  • Sind Fachleute Fachidioten?

    Eines meiner Lieblingsthemen: die Zukunft des Fernsehens. Was erwartet uns? Spannend dazu die grosse Serie in Spiegel Online, welches übrigens im Gegensatz zum Printbruder weniger auf politische Meinungsmache als vielmehr auf Infotainment Focus’scher Natur setzt.

    In Spiegel online also werden unter anderem folgende Weissagungen verbreitet:

    1. Das Fernsehen wird flach

    Na, da stimmen wir doch zu. Vor allem was das Programm anbelangt. Das war aber nicht gemeint. Gemeint war der Bildschirm. Eine gewagte These, oder? Wer wettet dagegen?

    2. Das Fernsehen wird gross

    Man konstatiert ein weiteres Anwachsen der Bildschirmgrösse. Size does matter. Und weil das so ist konstatiert man gleichzeitig:

    3. Das Fernsehen ist überall

    Im Spiegel heisst es wörtlich: „Neue Übertragungswege werden das Ende der Couch-Potatoes einläuten. Statt nur im Wohnzimmer wird Fernsehen in Bälde überall sein. Wie das Aussehen kann, macht ProSiebenSat 1 schon heute im Kleinen vor. Zusätzlich zu seinen beiden Free-TV-Sendern Sat1 und Pro7 sind die Spartenkanäle sat.1 comedy und kabel eins classics nur gegen Gebühr und per digitalem Kabelnetz empfangbar. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit maxdome bereits ein IPTV-Angebot, also Fernsehen über das Internet, gestartet. Sogar beim Handy-TV mischt die Sendergruppe schon eifrig mit und bietet neben 12 UMTS-Kanälen bereits zwei DMB-Programme an.“

    Hä? Das Ende der Couch Potatoes? Weil jetzt Spartenkanäle kommen? Oder weil man die bezahlen muss und der Zuschauer von morgen kein Geld dafür hat und deshalb lieber spazieren geht? Wir würden doch viel eher vermuten, dass zwischen Bildschirmgrösse und Mobilität ein negativer Zielkonflikt besteht.

    Am schönsten ist dann aber der nächste Punkt:

    4. Das Fernsehen wird interaktiv

    „Schließlich werden digitale Übertragungswege und vor allem digitale Videorekorder es leicht machen, Werbeblöcke per Knopfdruck zu überspringen. Stephen Jenzowsky, Vice President Strategy, New Business Innovation der Siemens AG glaubt daher, dass Interaktivität "in Zukunft eine immer stärkere Rolle spielen" wird. Durch Live-Diskussionen in Internet-Foren, integrierte Votings und so genannte Call-Ins, also Anrufe im Studio, werden die Zuschauer stärker in das Geschehen eingebunden, können möglicherweise die Storyline einer Soap-Opera oder die Fragen eines Talkmasters beeinflussen.“

    Hä, hä und nochmal hä? Was hat denn das Überspringen der Werbung mit Interaktivität wie Call-Ins oder Live-Diskussionen in Internet-Foren (sic!) zu tun hat. Den Vogel schiesst schliesslich ein Siemens-Stratege ab: Die Zuschauer können möglicherweise die Storyline einer Soap-Opera beeinflussen… Boah. Bahnbrechend. Das ist ja erstens unfassbar neu und zweitens dramatisch erfolgsversprechend. Ist ja noch nie versucht worden…

    Genug Zynismus (aber manchmal staunt man, was vermeintliche Experten in Kollaboration mit Journalisten verzapfen können.)

    Und da wir nicht nur motzen wollen, stellen wir in den nächsten Wochen eigene Thesen zur Zukunft des Fernsehens auf. Demnächst im Frog-Blog.

    Eingetragen 26.09.2007, 11:02 Uhr von Claus Bornholt mit 0 Kommentaren
  • "Donkey Kong" lebt

    "Donkey Kong", das legendäre Spiel rund um den titelgebenden, wütenden Affen, der mit Fässern wirft, lebt! Einige Protagonisten der US-Chaostruppe von "Jackass" haben ein Level nachgebaut - natürlich muss auch im echten Leben die Prinzessin aus den Fängen des schrecklichen Affen befreit werden.

    Eingetragen 26.09.2007, 10:07 Uhr von Sacha Goldstein mit 0 Kommentaren