Joe Tamarga: Ihre URL auf seiner Haut... (Bild: Gizmodo.com)
Nachdem sich Sonderwerbeformen wie bspw. das eher harmlose Gourmetising oder Foodvertising, das fast schon legendäre Thoughtvertising und Voicevertising, oder auch das nicht ganz jugendfreie Assvertising (kein Witz - u.a. von Kodak bereits umgesetzt) mehr oder weniger erfolgreich behaupten konnten, möchte logischerweise auch die Generation 2.0 ein Stück vom Kuchen haben. Jüngstes Beispiel: Joe Tamargo hat keine Probleme damit, seine Haut zu verkaufen - er lässt sich Logos oder URLs gegen Geld auftätowieren (andere machen das ja freiwillig).
Abgesehen davon, dass der Werbeplatz limitiert und dessen Attraktivität wohl eher gering ist - die zahlreichen Projekte à la "Million Dollar Homepage" waren da schon bedeutend erfolgreicher. Aber wer weiss, vielleicht verschafft ihm diese Aktion zumindest die kurzzeitige Berühmtheit, die er offenbar zu erlangen versucht.
Hätte er noch ein bisschen gewartet, wären ihm teure Laserbehandlung in naher Zukunft erspart geblieben: Da sich Sony kürzlich die telepathische Bildübertragung patentieren liess, hätte er sich ganz einfach freiwillig als Testobjekt für die erste Werbe-Übertragung direkt ins Hirn melden können...