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Andreas Widmer
CEO Y&R Gruppe

Advico Y&R, Futurecom AG & Wunderman

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  • Google Referat zum Thema wohin geht die Reise (eventuell).

    Heute morgen lud das Swiss Chapter der IAA (International Advertising Association) zum Referat von Philipp Schindler, dem Nordeuropa Chef von Google, ein. Das Thema: "Google -Teil des virtuellen Alltags oder Bedrohung traditioneller Geschäftmodelle?"

    Thomas Städeli (Wirz) im Vordergrund und Philipp Schindler (Google) im Hintergrund

    Mit viel Charme und Witz hat Philipp Schindler für die eher traditionelle und ältere (Durchschnittsalter lag bei ca. 48.92 Jahren) Zuhörerschaft viel Neues zum Thema "Verändertes Mediennutzungsverhalten und Google" berichtet. 
    Mit Erstaunen hat die versammelte Gemeinde vernommen, dass die tägliche Mediennutzung des Internets bereits bei über 20% liegt, aber die Internetwerbeausgaben in der Schweiz immer noch unter schwachen 2% liegen (bei ca. 4%, wenn man sämtliche Ausgaben z.b. Website-Entwicklung einrechnet). Für dieses konservative und fahrlässige Verhalten wurde die Zuhörerschaft auch kräftig getadelt (nicht zu verwechseln mit geadelt). Und es tat gut, für einmal nicht alleine gegen diese Windmühlen ankämpfen zu müssen.

    Was Philipp Schindler sonst noch sagte (nicht abschliessend):

    • Die Medienfragmentierung führt zu einer Zunahme der Werbe-Planungskomplexität.
    • Soziodemgrafisches Targeting wird den Konsumenten heute nicht mehr gerecht.
    • Das Internet führt zur verstärkten Mediendemokratisierung, da die Tools allen zugänglich sind (z.B. Blogs, YouTube).
    • Die Adwords Story: Adwords funktionieren und werden geklickt - 10 Milliarden US$ Google-Umsatz können nicht irren.
    • Klassische Kampgnen, geplant in Wellen, werden in Zukunft der Vergangenheit angehören. In Zukunft werden die Kampagen verhaltensorientiert geschaltet.
    • Das Internet beinflusst die Kaufentscheidung der Konsumenten am stärksten.
    • Markenpflege und -Aufbau kann auch über den Kanal Internet erfolgreich gemacht werden.
    • In Zukunft wird das Web öfters das zentrale Element einer Kampagne sein (gutes Beispiel heute: Dove).
    • Adwords war der erste Schritt für Google, Video-Ads wird der nächste Schritt sein. Dementsprechend passen Aquisitionen wie YouTube hervorragend.

    Ingesamt war der Vortrag interessant und eloquent vorgetragen. Ebenfalls sehr spannend war folgende Feststellung von Philipp Schindler: Google sei von einer "trial and error" Mentalität geprägt, von 10 Ideen funktioniere oft nur eine, aber diese werde dann konsequent vertieft und ausgearbeitet. Misserfolg sei kein Problem bei Google, da es quasi die Basis für den Erfolg sei. Eine Mentalität, die den meisten europäischen Unternehmen abgehe.

    Und wer schon immer mal wissen wollte, was Google's Mission ist, der kann das hier lesen: "Organise the world's information and make it universially accessible and useful."

  • Wir sind die Konsumenten!

    Es gibt durchaus Marktforschung, welche die echten Bedürfnisse der Konsumenten zu ergründen sucht, um diese anschliessend mit geeigneten Produkten zu befriedigen. Aber viel häufiger läuft es doch andersrum: Ein Unternehmen denkt sich ein Produkt aus und versucht dann per Werbung die Konsumenten davon zu überzeugen, dass sie dieses Produkt brauchen.

    Crowdsourcing geht konsequent den umgekehrten Weg: Die Masse der potentiellen Konsumenten beteiligt sich an der Entwicklung von Produkten. CrowdSpirit ist eine solche Plattform, wo sich jeder als Erfinder, Tester, Investor, Promotor oder Supporter daran beteiligen kann, dass das beste aller Elektronikprodukte das Licht des Marktes erblickt.

    Frog Blog Rating: Ein spannender Ansatz. Schauen wir mal, ob er auch funktioniert.

    Eingetragen 26.06.2007, 13:48 Uhr von Martin Sauter mit 0 Kommentaren
  • Frog-Blog: Unbedenklich

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    Glaubt man mingle2.com, so kann das Blog von Futurecom von allen Altersgruppen bedenkenlos gelesen werden. Vermutlich aber nur deshalb, weil die üblichen englischen Kraftausdrücke hier nicht enthalten sind.

    Der Alters-Check funktioniert übrigens mit allen - vorzugsweise englischen - URLs. Und weil solche Applikationen ja immer zum Ausprobieren einladen: Das Männermagazin Penthouse wird prompt als für "all ages admitted" eingestuft, während der Besuch des Playboys erst ab 17 empfohlen wird... ;-)

    Eingetragen 26.06.2007, 10:10 Uhr von Roger Ruegger mit 0 Kommentaren
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