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Andreas Widmer
CEO Y&R Gruppe

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  • Bianca, Teil II

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    Wer sich schon immer gefragt hat, wer nach Bianca Ryan dank YouTube zum nächsten Web-Phänomen avancieren könnte: Paul Potts, weder erstaunlich jung, noch besonders süss oder gar mit Pop-Musik unterwegs, dürfte der legitime Thronfolger sein.

    Die brillante Interpretation des Handy-Verkäufers von Puccinis „Nessun Dorma“ (die eh schon immer direkt aufs Gänsehaut-Zentrum wirkte und schon Pavarottis Ruhm positiv unterstützte) hat jedenfalls schon 290‘000 Views ausserhalb des englischen „Got Talent“-Formats generiert. Und garantiert hat jeder einzelne darunter den Befehl Turandots befolgt… Link

    Derzeit mit über 500'000 Views führt zwar (noch) die 6-jährige Conny, aber während man sich vortrefflich streiten kann, wie weit oben auf der Qualitätsskala Paul Potts Interpretation rangiert, steht Connys Darbietung von "Somewhere over the Rainbow" noch meilenweit entfernt von bspw. Israel Kamakawiwo'oles Version im Web.

    Eingetragen 13.06.2007, 19:26 Uhr von Roger Ruegger mit 0 Kommentaren
    Abgelegt unter:
  • Google & Co. im Marketing Mix

    Der Gedanke kam plötzlich. Auslöser war eine Diskussion über den modernen Marketing Mix und ob dieser überdacht werden muss.

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    Was ist es genau, das, was wir heute als Suchmaschinen Marketing bezeichnen? Wo hat es seinen Platz im Marketing Mix? Typischerweise enthält ein heutiger Kommunikationsplan auch den Punkt Suchmaschinenmarketing. Keywords kaufen. Aha. Also ganz klar Teil des vierten Ps im Marketing Mix, nämlich Promotion - oder zu Deutsch: Kommunikation.

    Ich behaupte, dass das nur bedingt stimmt. Nehmen wir ein Unternehmen wie Jobwinner von tamedia. Oder e-bay. Oder Amazon, e-bookers, expedia usw. usw. All diesen Unternehmen ist eines gemein: Das Produkt, dass sie herstellen und vertreiben, ist Ihre Website. Das Internet ist Ihre Welt, der Surfer ihr Kunde, die Komission von dessen Einkauf ihr Umsatz. Sie produzieren Information und ermöglichen Transaktion. Und sie müssen Ihr Produkt dort platzieren, wo der Konsument sich aufhält.

    Unter diesem Aspekt muss man ihr Bemühen, in Suchmaschinen möglichst weit vorne präsent zu sein, als "Rangeln um den begrenzten Platz" betrachten. Sie betreiben nicht Kommunikation. Sie forcieren die Distribution ihres Produkts. Gleiches gilt für jegliche Form von Affiliate Programmen. Auch dies ist nicht Kommunikation, sondern Distribution.

    Eine technische Spitzfindigkeit? Ich denke nicht. Denn wenn man Suchmaschinenmarketing als Distribution betrachtet, dann ist es nicht einfach ein weiterer Budgetposten im Mediaplan. Sondern ein überlebenswichtiger Bestandteil eines modernen Marketing Mix. Und plötzlich versteht man, warum die Ausgaben für Suchmaschinen Marketing die Ausgaben für "klassische" Online-Kommunikation weit hinter hinter sich lassen.

    Frogblog fragt: Was meinen Sie?

     

    Eingetragen 13.06.2007, 19:25 Uhr von Claus Bornholt mit 0 Kommentaren
  • McReality

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    Die Rache des Konsumenten (oder die gnadenlose Transparenz des Internet): The West Virginia Surf Report zeigt eindrücklich auf, wie weit die beworbene Fast-Food-Optik von der Trash-Food-Realität entfernt ist. Noch spannender wird's, wenn man berücksichtigt, dass die von US-Gesetz verhängte Auflage "advertisements about food show the actual food item that a consumer would be able to buy and eat" offenbar viel Spielraum zulässt.

    Eingetragen 13.06.2007, 11:31 Uhr von Roger Ruegger mit 1 Kommentar(en)
  • YouTube für Jungunternehmer

    Die Schweiz hat die TV-Sendung "Start up - Der Weg zur eigenen Firma" - die Welt hat vator.tv. Die Plattform erlaubt es, in einem kurzen Video seinen Business Case vorzustellen - in der Hoffnung, Partner, Investoren oder auch Kunden zu finden. Dabei werden die üblichen Mechanismen einer Video-Sharing-Plattform angewendet, wie man sie von YouTube & Co. zur Genüge kennt. Um die Sache in Gang zu bringen werden auch Competitions ausgeschrieben - gegenwärtig läuft beispielsweise die Wine 2.0 Business Plan Competion.

    Eingetragen 13.06.2007, 10:53 Uhr von Martin Sauter mit 0 Kommentaren
  • My Car is my Hot Spot

    WiFi im Auto bietet der US-amerikanische Internet-Provider Autonet Mobile ab diesen Sommer an. Für einmalige USD 399 (für den In-Car Router - vgl. Bild) und monatliche USD 49.95 kann man praktisch in den ganzen USA mit 600 bis 800 Kbps unlimitiert Daten saugen und mit 200 Kbps Daten hochladen. Der In-Car Router wird zwecks Energieversorgung in den Zigarettenanzünder eingesteckt, eine externe Antenne ist nicht erforderlich. Dadurch kann man den Router auch zu Fuss mitnehmen und überall ein WLAN aufbauen, wo es Strom gibt (z.B. Ferienwohnung oder Hotelzimmer).

    Wer das System testen möchte: Der Autovermieter AVIS bietet seit kurzem an den Flughäfen von San Francisco und San Jose Fahrzeuge mit installiertem Autonet WiFi an. Seien Sie aber gewarnt: Die Benutzung eines Notebooks am Steuer eines fahrenden Wagens wird von der Polizei bestimmt nicht gern gesehen.

    Eingetragen 13.06.2007, 10:22 Uhr von Martin Sauter mit 0 Kommentaren
    Abgelegt unter: