RFID (Radio Frequencency Identification) kennen wir alle oder haben zumindest schon einmal die eine oder andere Anwendung angetroffen: Sei's der Badge für das Zutrittssystem oder die Stempeluhr, die Armbanduhr mit eingebautem Ski-Billett oder der Hunden eingesetzte Mikrochip. Seit 2004 gibt es soche RFID-Chips in Sandkorngrösse (0.4 x 0.4 mm). Sie lassen sich z.B. in Gutscheine, Konzert-Tickets, Parfüm-Verpackungen o.ä. einarbeiten und können diese so noch fälschungssicherer machen. Nun ist Hitachi eine weitere Miniaturisierung gelungen: Der Chip, der in 2 - 3 Jahren Marktreife erlangen soll, misst nur noch 0.05 x 0.05 mm. Ein i-Punkt dieses Posts misst zum Vergleich knapp 0.3 mm im Quadrat und ist damit ca. 30 Mal grösser!
Oder etwas bildlicher: Links das ältere Modell auf einer Fingerkuppe, rechts die neuen Chips neben einem Haar.

Mit solchen RFID-Chips lassen sich Millionen von Gegenständen eindeutig kennzeichnen.
Zum Auslesen der ID muss der Chip jedoch bis auf wenige Zentimeter an das Lesegerät gebracht werden. Auch ist die Antenne (nicht abgebildet), über die der Chip beim Auslesen mit Energie versorgt wird und dann seine Info aussendet um ein Vielfaches grösser als der eigentliche Chip.
Vor einer Überwachung à la Hollywood via Satellit oder ähnlichen Szenarien muss man sich also (noch ;-) nicht fürchten.