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Andreas Widmer
CEO Y&R Gruppe

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  • Wortspielereien

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    Amy Papaelias MFA Thesis Projekt (s. Abb.) beschäftigt sich mit Kraftausdrücken: Während der Eingabe eines politisch nicht ganz korrekten Begriffs wandelt die Engine die Aussage um – so, als entspräche der Wortschatz dem einer Neunjährigen. Wem spontan kein solcher Begriff einfällt, findet in Visuwords ein wunderbares, grafisches Wörterbuch der Assoziationen – perfekt zur Inspiration.

    Weniger grafisch, dafür in der Tat „a really fast dictionary... fast like a ninja“ ist Ninjawords. Die Engine basiert unter anderem auf dem Wiktionary. Übrigens: Wer sich jetzt spontan in den Ninja-Look verliebt hat, kann Google hier entsprechend erleben.

    Aber Hand aufs Herz: Richtig glücklich wird erfahrungsgemäss nur der, der selbst in die Tasten haut. Write Something ist dazu wie geschaffen: Das end- und eher sinnlose interaktive Buch ist die perfekte Spielwiese für Unverbindliches.

    Selbstverständlich kommen auch die passiven Schreiber derzeit auf ihre Kosten: Librarything ist quasi eine Social Networking Plattform; Gleichgesinnte lassen sich hier über den persönlichen Buchgeschmack finden; die eigene Leseleistung wird somit dokumentiert.

    Eingetragen 31.01.2007, 18:36 Uhr von Roger Ruegger mit 0 Kommentaren
    Abgelegt unter:
  • TiVo: Der Werbungskiller setzt auf Werbung

    TiVo ist als Digitaler Video Recorder (DVR) in den USA so populär, dass TiVo dort auch als Synonym für diese Geräte gebraucht wird (vgl. Bostitch, Stewi, Natel, etc.). Ein Grossteil der Popularität verdankt TiVo der Möglichkeit, dass Werbeblöcke einfach übersprungen werden können. Deshalb wurde auch schon das Ende der Unterbrecherwerbung und eine Verschiebung hin zu Product-Placement und anderen alternativen TV-Werbeformen prophezeit.

    Attachment: tivo.jpg (14299 bytes) 

    Nun gerät TiVo aber selber unter Druck: Die meisten der Geräte werden via Satelliten- oder Kabelnetz-Betreiber vertrieben, doch diese stellen nach und nach auf eigene Geräte um. 2/3 der TiVo-Abonnenten sind Kunden von DirecTV, die ab Februar nicht mehr Geräte von TiVo vertreiben will.

    Um sich auf der Einnahmenseite weitere Kanäle zu öffnen, verkauft TiVo nun Werbeplätze am Ende von Aufzeichnungen von Abonnenten. Dank dem Electronic Program Guide (EPG), mit welchem die Abonnenten ihre Aufzeichnung programmieren, ist TiVo der Inhalt der Aufzeichnung bekannt und die Werbung kann inhaltlich passend eingestreut werden. 

    Eingetragen 31.01.2007, 14:30 Uhr von Ivan Kellenberger mit 0 Kommentaren