
Google und Amazon unterstützen die Suche nach dem verschollenen Langstreckenflieger und Ballonfahrer Steve Fossett mit einer einmaligen Aktion. Teilnehmer des Mechanical-Turk-Programms von Amazon werten gemeinsam Satellitenaufnahmen aus, um Trümmer von Fossetts Kleinflugzeug zu finden. Enthält ein Quadrat ein verdächtiges Objekt (wie im Beispiel rechts), dann kann man dies melden - ist das Quadrat uninteressant (wie im Beispiel links), kann man es abhaken.
Mechanical Turk ist über den Fall Fossett hinaus ein interessantes Phänomen: Dank diesem Programm findet man Mitarbeiter für sogenannte HITs (Human Intelligence Tasks) - kleine, online lösbare Aufgaben, die zwar keine spezielle Ausbildung, aber menschliche Urteilskraft benötigen. Man kann dies nicht nur für die Auswertung von Bildern verwenden, sondern beispielsweise auch zur Kategorisierung von Websites oder um zu prüfen, wie gut eine Produktidee beim Zielpublikum ankommt. Das ist ein bisschen wie Wikipedia - nur dass man als Teilnehmer mit seiner Intelligenz auch (ein bisschen) Geld verdienen kann.