Die Enzyklopädie im WWW, Wikipedia, funktioniert nur dank reger Nutzerbeteiligung. Artikel werden angelegt, umgearbeitet oder für unvollständig befunden - von Experten ebenso wie Laien.
Eben diese Benützer sollen auch in die für Dezember geplante Wikipedia-Suchmaschine "Wikia" eingebunden werden, berichtet die „Sunday Times“.
Im Gegensatz zu Wikipedia, das als nichtkommerzielle Website geführt wird, soll "Wikia" Geld einspielen. Darauf baut nicht nur der Gründer von Wikipedia, Jimmy Wales, der die Suchmaschine mit seiner Firma "Wikia Inc." betreiben wird - auch finanzschwere Partner wie Amazon.com sind mit an Bord.