SuperVirals macht das, womit auch wir als Agentur gerne unsere Brötchen verdienen: umwerfende Ideen generieren, die kraft ihrer Qualität von der Zielgruppe gleich selbst distribuiert werden; also Viral Marketing.
Nur macht SuperVirals das eben ohne Agentur, dafür mit den Endkonsumenten. Das kennt man ja schliesslich vom Web 2.0, und so können alle aufgrund eines Jekami-Briefings ihre Ideen einreichen. Und gewinnen tut, wer seine Idee bei den meisten Freunden möglichst gut bewerten liess. - Insofern ist also nicht der Beitrag, sondern viel eher der Wettbewerbsmechanismus das forcierte virale Element. Zielgruppe und so ist auch eher sekundär.
Der leicht zynische Unterton der Einleitung hat natürlich einen Hintergrund: Der derzeit in der Gewinner-Übersicht beispielhafte Beitrag "Paper Plane Crash Investigation" ist natürlich auch auf der Mutter aller Filmplattformen zu finden. Auf Youtube hingegen fehlt dem Streifen das Wettbewerbselement der SuperViral-Plattform, was dazu führte, dass es der SuperViral in den zwei Monaten seiner Existenz gerade mal auf knapp 1'200 Views gebracht hat. Und das ist dann eher nicht SuperViral.
In diesem Sinne handelt es sich bei SuperViral in erster Linie um einen buchbaren Member-get-Member-Wettbewerb und in zweiter Linie um die Realisation einer bestenfalls lustigen Idee anhand eines Briefings. Und die Chance, dass der Zusatz "Beta" noch länger stehen bleibt, dürfte somit höher sein, als dass die Resultate tatsächlich das machen werden, was wir als Agentur nicht nur gerne, sondern auch gut können: Umwerfende Ideen generieren, die kraft ihrer Qualität von der Zielgruppe gleich selbst distribuiert werden.