Ein kleines, öffentlich benutzbares Programm namens Wikipedia-Scanner sorgt derzeit für rote Köpfe in mancher PR-Abteilung. Das von Virgil Griffith entwickelte Programm scannt die Mutationen auf Wikipedia und macht dank IP-Adressen-Vergleich sichtbar, wer denn da gerade wo rumwerkelt.
Eigentlich wenig überraschendes Resultat der überführten Teilnehmer, aber in der Detailliertheit natürlich ungemein spektakulär: Apple fühlt sich bei Microsoft-Einträgen zur Korrektur veranlasst, das FBI, Coca Cola, Exxon oder auch die Scientologen beispielsweise schwächen kritische Passagen gerne selbst ab, und manch einer benutzt die Editier-Funktion gleich selbst, um sich im Wettbewerb noch besser zu stellen, als er es tatsächlich ist. Hier geht's zum ganzen Artikel. Mit kurzfristigem PR-Erfolg, wie auch dieses Beispiel zeigt:
"Someone from The Guardian edits the Wikipedia page of rival newspaper The Times. Originally in the article it is said that The Times sells more than The Guardian. After the edit, The Guardian sells more."