Das Geschäftsmodell von Adomino ist ungewöhnlich und trotzdem rasch erklärt: Das Unternehmen vermietet attraktive Domainnamen und rechnet diesen Service nach Traffic ab. Wenn Sie beispielsweise eine Bauchtanzschule in Deutschland eröffnen möchten, können Sie für 15 Cent pro Besucher die Domain www.bauchtanzschule.de mieten und auf Ihre eigene Website weiterleiten.
"Der durch die gemietete Domains erzeugte hochwertige Traffic kann auf die eigene Webpräsenz geleitet werden und ist somit eine preisgünstige Alternative zum Suchmaschinen-Traffic. Es besteht die Möglichkeit den Domain-Traffic für eine gewisse Mietdauer, maximale Kosten oder maximale Domain-Aufrufe zu buchen."
Eine clevere Idee, und die Rechnung könnte sowohl für Adomino als auch für Werbetreibende aufgehen. Trotzdem muss man sich fragen, ob es der Sinn der Sache ist, dass sich professionelle Domain-Grabber die guten Internet-Adressen für eine symbolische Gebühr unter den Nagel reissen und dann - ohne einen Mehrwert zu erbringen - weitervermieten. Wenn schon Markt, dann richtig: Warum werden eigentlich die Domains bei Switch, Denic & Co. nicht versteigert statt nach dem First-come-first-served-Prinzip vergeben?