TiVo ist als Digitaler Video Recorder (DVR) in den USA so populär, dass TiVo dort auch als Synonym für diese Geräte gebraucht wird (vgl. Bostitch, Stewi, Natel, etc.). Ein Grossteil der Popularität verdankt TiVo der Möglichkeit, dass Werbeblöcke einfach übersprungen werden können. Deshalb wurde auch schon das Ende der Unterbrecherwerbung und eine Verschiebung hin zu Product-Placement und anderen alternativen TV-Werbeformen prophezeit.
Nun gerät TiVo aber selber unter Druck: Die meisten der Geräte werden via Satelliten- oder Kabelnetz-Betreiber vertrieben, doch diese stellen nach und nach auf eigene Geräte um. 2/3 der TiVo-Abonnenten sind Kunden von DirecTV, die ab Februar nicht mehr Geräte von TiVo vertreiben will.
Um sich auf der Einnahmenseite weitere Kanäle zu öffnen, verkauft TiVo nun Werbeplätze am Ende von Aufzeichnungen von Abonnenten. Dank dem Electronic Program Guide (EPG), mit welchem die Abonnenten ihre Aufzeichnung programmieren, ist TiVo der Inhalt der Aufzeichnung bekannt und die Werbung kann inhaltlich passend eingestreut werden.