
Dass mittlerweile von der IWC über Stossdämpfer bis zum Smart alles gefälscht wird, was sich verkaufen lässt, ist mittlerweile ein ausgiebig bekanntes Problem (siehe auch hier). Insofern ist auch eine geschätzte Mehrheit, laut Pfizer unglaubliche 97%, der meist via Spam-Mail illegal verkauften blauen Pillen zweifelhafter Herkunft und deren Wirkungsweise könnte nicht immer den gewünschten Effekt auf den Käufer haben.
Noch schlimmer: Anstelle der erhofften Hilfe könnten im Falle der gefälschten und mehrheitlich online angepriesenen Medikamentenkopien gar ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen entstehen. Um dieses Problem zu thematisieren, hat Pfizer damit begonnen, entsprechende Sites hochzuschalten, hier das Beispiel einer holländischen Awareness-Site.
Spannend: Während das Counterfeit-Thema bewusst als kürender Leitgedanke für die grandiose amerikanische Mini Cooper Kampagne (mittlerweile offline, hier hat's aber noch ein paar Überbleibsel) herhalten musste, wird es im Falle von Viagra eher aus Pflicht angegangen. Nichtsdestotrotz wird auch dieser Ansatz dazu beitragen, die Begehrlichkeit des Produktes zu steigern. Ergo: Zwei Fliegen mit einer Klatsche erschlagen.