Selten genug erfährt man von den Auswirkungen einer Viral-Marketing-Kampagne. So sind die Views zwar dank Plattformen wie YouTube mittlerweile auch für Aussenstehende messbar, dennoch bleibt der Effekt auf Abverkäufe für nicht beteiligte Parteien meist unbekannt.
Im Falle der durchaus spürbaren Beer Cannon von Milwaukee's Best wurden nun dank AdAge ein paar pikante Zahlen bekannt: Trotz 3 Mio. Views auf YouTube und 197 Blog-Berichten sowie massiver PR erzielte die Kampagne nicht das gewünschte Resultat. Im Gegenteil: Die Umsätze brachen überdurchschnittlich ein.
Offen bleibt, wie sich die mit der Kampagne angepeilte Re-Positionierung langfristig auf das Unternehmen auswirken wird. Insofern wäre es verfrüht, die Aktion als Misserfolg zu bewerten. Es dürfte aber (einmal mehr) auf der Hand liegen, dass sich auch virale Kampagnen nur dann bezahlt machen, wenn nicht nur weltweit, sondern vor allem innerhalb der angepeilten Zielgruppe die Botschaft richtig rüberkommt. Derzeit zeichnet sich bereits eine Stabilisierung der Abverkäufe ab. Prost.