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Briten haben Angst vor Internet-Kriminalität

Die Britische Organisation "Get Safe Online" hat die Ergebnisse einer Studie zum Thema Sicherheit im Internet veröffentlicht. Demnach haben die Briten mehr Angst vor Internet-Kriminalität als vor Einbruch-Diebstahl, Überfällen oder Auto-Diebstahl. Verbreiteter ist einzig die Angst vor (offline) Kreditkarten-Missbrauch.

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Auffallend ist also, dass die beiden "Spitzenplätze" durch abstrakte, vermeintlich nicht kontrollierbare Gefahren belegt sind; wohl vergleichbar damit, dass viel mehr Leute Angst vor dem Fliegen (als Passagier) haben, als vor dem Lenken eines Autos. Und dies, obwohl statistisch gesehen, Auto fahren viel gefährlicher ist.

Andererseits besteht im Bereich der Computer-Sicherheit aber noch riesiger Aufholbedarf: Dass Computer nicht standardmässig mit Firewall, Anti-Spyware- und Virenschutzprogramm verkauft werden, ist in etwa vergleichbar mit einem Auto, das ohne Sicherheitsgurten, Airbags und Türschlösser verkauft wird.
Gemäss der Studie benutzen 52% der Briten, die online sind, Online-Banking, 21% machen dies jedoch aus Angst nicht und gar 24% haben aus Angst vor Betrug damit aufgehört. 17% der Befragten haben sogar ihre Leitung ins Internet deshalb gleich ganz gekappt.
Andererseits hat sich im letzten Jahr aber auch der Anteil der Benutzer erhöht, die gemäss eigener Einschätzung über gute Kenntnisse bezgl. der Gefahren im Internet verfügen und ihren Computer entsprechend geschützt haben.

"Get Safe Online" wird durch die britische Regierung und private Unternehmen wie Microsoft, Ebay oder British Telecom getragen.

>> Get Safe Online
>> Die Studie [PDF]

Veröffentlicht 12.10.2006, 11:08 Uhr von Ivan Kellenberger
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