Der Deutsche BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) veröffentlicht
aktuelle Zahlen zur Konvergenz von Internet und Radio: 2006 hören über 20 Millionen Europäer Radio über das Internet, dies entspricht gegenüber 2005 einer Zunahme von 35%.

Ermöglicht wurde diese Entwicklung erst durch die Einführung günstiger Flatrate-Angebote, wobei auch hier die Schweiz eine
Preisinsel innerhalb von Europa ist. In der gleichen Zeitspanne hat die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Europa um 30% auf knapp 76 Mio. zugenommen.
Eine Konvergenz also, die vermeintlich nicht mehr aufzuhalten ist. Andererseits wird für 2010 (31.9 Mio.) mit nur noch durchschnittlich ca. 12% mehr Web-Radiohörern pro Jahr gerechnet. Und die 20 Millionen Web-Radiohörer entsprechen gerade mal knapp 7 % der Europäischen Internet Population oder 2.5% aller Europäer.
Doch auch hier findet eine (R)Evolution eines Mediums statt, die ganz neuen Ideen zum Durchbruch verhelfen kann. Nur schon der Wegfall des Zwangs zu einer Radio-Konzession, wenn nicht mehr ein lineares Programm gesendet wird, sondern der Hörer in Interaktion mit seinem Webradio treten kann.